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Thema: da ist für jeden etwas dabei.

  1. #21
    Admiral Avatar von See_Wolf
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    Na da habe ich mir noch etwas einfallen lassen.

    Wahr, oder nicht wahr ?

    Flüchtlingsverpflegung.

    Danzig, April 1945.

    Zur Verpflegung unzähliger Menschen, die aus dem Osten kommend vor der russischen Armee flüchten, werden allerorts Küchen und Waschkessel beschlagnahmt, in denen morgens, mittags und abends Suppe gekocht wird.
    Die Verpflegungsämter des Heeres sorgen für die Lieferung von Bohnen, Erbsen, Kohl und Fleisch, das aus den Schlachthöfen der Danziger Niederung nächtlich herbeigeschafft wird.
    Dort werden tagtäglich Flüchtlingstrecks aufgelöst und daraus Pferde und Zuchtvieh in großen Mengen zum Schlachten freigegeben.

    Um auffällige Menschenansammlungen zu vermeiden, werden zahlreiche Essenausgabestellen geschaffen, indem Badewannen aus Privatwohnungen beschlagnahmt und an geschützten Stellen im Wald aufgestellt werden. Sie werden dort eingemauert und befeuert, um in ihnen das Essen über längere Zeit warm zu halten.

    Wahr, oder nicht wahr ? Was meint ihr ?

    mfg
    See_Wolf

  2. #22
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    Salve See_Wolf,
    dem ersten Abschnitt der Geschichte könnte ich noch zustimmen. Auch wären die Zugtiere für die Verpflegung der Flüchtlinge wohl geeignet. Aber; es war Winter, ein recht kalter und langer Winter und die Menschen hatten anderes zu tun als bei starken Frost Badewannen einzumauern. Zement bindet bei Frost nicht ab und das war es dann.
    Komme also zum Schluss:

    Tolle Geschichte, spannend erzählt, aber leider unwahr.

  3. #23
    SHO-Wiki-Team Avatar von HammerheadShark
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    Die Geschichte muss ich leider glauben.

    Da sind zuviele wahre Aspekte drin. Essensausgabestellen waren definitiv vorhanden. Auch die Unterstützung durch Verpflegungsämter war gegeben.

    Waschkessel ? Ja, es wurde alles verwendet, was irgendwie nützlich sein konnte. Flüchtlinge in den Wäldern ? Klar, dort waren sie vor Luftangriffen geschützt. Und warum nicht Badewannen als große Öfen umbauen ? Bedenke, es ist gegen Ende des Krieges. Da fährt man nicht mal eben zum Warenhaus und kauft neue Töpfe oder einen flammenneuen Grillrost.

    Badewanne mit Ziegel einzementieren wirkt doch wie ein "Hochofen". Klingt komisch, war aber wohl sehr zweckmäßig. Ziegel speichern Hitze länger.
    Das da jemand vorher mit seinem ***** dringesessen hat, interessierte zu der Zeit mit Sicherheit keinen.

    Die armen Schweine hatten doch nichts mehr.....


    Gruß
    HammerheadShark


  4. #24
    Admiral Avatar von See_Wolf
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    Endlich habe ich es mal geschafft Jemanden aufs Glatteis zu führen.

    Ist nicht einfach euch einen Bären aufzubinden. Das hat mir richtig Spaß gemacht.

    Diese Geschichte mit der Flüchtlingsverpflegung ist wahr, von A bis Z.
    Nachlesen kann man sie unter http://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg...stsee/1945.htm

    Da nun mein Pool nur noch ein Tröpfchen beinhaltet, werde ich nun meine letzte Wahr-, Unwahr-Geschichte anbieten:

    Wahr, oder nicht wahr ?

    Bomben und Schutzengel.

    Mitten in Berlin lebte eine Frau und ihre Nichte.
    Tag und Nacht heulten die Sirenen und jedes mal, wenn die Bomber kamen, flüchteten die Bürger in die Luftschutzkeller.
    Die Luftschutzkeller waren immer zum bersten voll. Kaum Platz zum hinsetzen, geschweige denn, sich hin zulegen. Auch die U Bahnstationen dienten als Schutzräume.

    Den gesamten Krieg hindurch blieben aber die Frau und das kleine Mädchen bei Alarm in ihrer Wohnung. Die Frau hatte schreckliche Dinge aus den Kellern erfahren. Erstickende Menschen, weil das Feuer über ihnen den Sauerstoff raubten. Lebendig Begrabende, vom Schutt einstürzender Häuser. Sich mit Gas füllende Keller, die explodierten und sich öffnende Erdreiche, die alles in die Tiefe zogen und dann sich wieder mit Schlamm füllten. Nein, sie wollten so nicht sterben. Wenn es so weit ist, dann soll es schnell gehen, sagte immer die Frau zu ihrer Nichte.

    Heulten die Sirenen, dann gingen die Zwei in die Küche setzten sich an den Tisch, das Kind auf den Schoß und die Frau erzählte ihr Geschichten von Prinzen und Prinzessinnen. Von edlen Rittern im Kampf mit feuerspeienden Drachen und Lausebengels, die Anderen Streiche spielten.
    Auch wenn draußen die Bomben pfiffen und ein ununterbrochenes Donner-grollen Unheil, Schmerz und Tod verkündeten, der Stuck von der Decke fielen und die Fensterscheiben zerbersten, sie blieben unerschrocken sitzen.

    Wenn dann die erlösende Entwarnung kam, nahm die Frau einen Topf und ein großes Messer und die Kleine an der Hand. Verließen dann gemeinsam die Wohnung und suchten in den Trümmern der getroffenen Gebäude nach toten Tieren. Diese zerlegten sie und warfen die Teile in den Topf um für später daraus etwas zum essen zu bereiten.

    Eines Tages, ziemlich zum Ende des Krieges passierte es. Dieses mal überkam der Frau eine unheilvolle Ahnung.

    Wieder heulten die Sirenen, doch dieses eine mal nahm die Frau den Topf, das große Messer, die Kleine bei der Hand und beide eilten in den nächstgelegenen Luftschutzkeller.
    Nach der Entwarnung begaben sie sich wie gewohnt auf die Straße um nach etwas essbarem zu suchen. Da lag doch tatsächlich ein totes Pferd auf der Straße. Eilig schnitt sie einige gute Fleischstücke heraus und Beide machten sich auf den Heimweg.
    Sie bogen um die Ecke in ihre Straße und erstarrten in der Bewegung. Da, wo ihr Block stand klaffte nur noch ein großes Loch mit einem Schuttberg darüber. Ihr Zuhause war weg.

    Der Schutzengel der Beiden hatte die Frau gewarnt und rettete so der Frau und ihrer Nichte das Leben.

    Wahr, oder nicht wahr ? Was meint ihr ?
    Geändert von See_Wolf (05.02.15 um 18:32 Uhr)

  5. #25
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    Wahr, es gibt viele dieser Geschichten.

  6. #26
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    Denkbar ist so etwas auf jeden Fall. Man kann es Glück, Zufall, Schicksal oder "spirituelle Einmischung" nennen.
    Jeder von uns hat sicher schon Dinge erlebt, bei denen man im Nachhinein dachte: Oh, das hätte jetzt aber auch anders ausgehen können.
    Wäre ich heute nicht zuhause geblieben, dann wäre xxxxxx passiert. Wäre ich heute mit dem Auto unterwegs gewesen, wäre mir ein schrecklicher Unfall passiert.

    Die Geschichte kann ausgedacht sein, und ist nirgends überliefert.

    Dennoch ist mir die Situation sehr realistisch. Auch das Verhalten der Frau mit Kind.. in der Küche zu bleiben. Des Krieges überdrüssig lassen sie es einfach um sich geschehen.


    Ich tippe also auch : WAHR


    Gruß
    HammerheadShark


  7. #27
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    Bomben und Schutzengel.

    Sicher lässt sich über den Wahrheitsgehalt dieser Geschichte unterschiedliche Meinungen bilden. Daher würde ich mal sagen sie kann Beides sein.

    Für mich allerdings ist sie Wahr, weil ...

    ... sie stammt aus unserer Familienchronik und wurde von meiner Großtante, unter vielen anderen Berichten aus der Kriegszeit nieder geschrieben.
    Das kleine Mädchen war also meine Mutter und bestätigte mir diese Erlebnisse. Ich habe sie nur aus der Sicht eines Dritten umgeschrieben und persönliche Daten weggelassen.
    Die Chronik aus der Linie meiner Mutter reicht zurück bis zum Anfang des 17ten Jahrhundert und ist das einzige, was die ganzen Kriege unbeschadet "überlebte". Meine große Schwester ist nun die Nächste, die diese Chronik fortführt.

    Dokumente über die väterliche Linie sind nur bis Kriegsende zurück verfolgbar. Seine Kriegserlebnisse, wenn er überhaupt mal davon erzählte, sind nur mündlich übermittelt.

    Ich danke euch für euer Interesse, bei Wahr, oder nicht wahr mitgemacht zu haben.

    Gruß,
    See_Wolf
    Geändert von See_Wolf (06.02.15 um 04:49 Uhr)

  8. #28
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    Moin See_Wolf.

    Ahnenforschung kann interessant sein. Viele wissen gar nicht, woher sie überhaupt kommen. Sie kennen Oma, Opa und vielleicht noch die Urgroßeltern. Das wars. Was vorher war kümmert kaum jemanden mehr. Gerade die "jüngeren Generationen" scheinen da überhaupt keine Ahnung oder Interesse für zu haben. Sollte man sich ruhig mal ein wenig Zeit für nehmen.

    Vielleicht hast du später doch noch andere Ideen für Geschichten. Ich mache erstmal weiter.



    Wahrheit oder Hirngespinste ?


    Die einfallsreiche Reparatur…

    Zweiter Weltkrieg, 1942. Ein großer Dampfer, der Fahrgäste und Fracht an Bord hatte, wurde im Mai ´42 von einem Hilfskreuzer westlich Australiens aufgebracht. Der Dampfer brachte knapp 7200 BRT auf die Waage, konnte 12,5 Knoten erreichen. Die Fracht des Dampfers war überwiegend Nachschubmaterial für die britische Burma-Armee. Geschätzte 40.000 Kisten Fleisch, 30.000 Kisten Obst/Gemüse, viele Säcke Weizenmehl, Schokolade, Baumwolle, Zinn, Postsäcke, Zigaretten, Tabak, Alkohol, einige Kisten Chinesischer Dollarnoten, usw.
    Es wurde beschlossen, diesen Dampfer als Prise zu nehmen, und ihn unter anderem Namen für die Dienste in der Kriegsmarine zu verwenden. Demnach gab der Hilfskreuzer ein paar Warnschüsse vor den Bug des Dampfers um ihn einzuschüchtern. Dummerweise reisste ein Querschläger ein beachtliches Loch in den Bug des Dampfers. Es sammelte sich viel Wasser im Bugraum an, wodurch die Fahrt auf 4 bis 5 Knoten reduziert werden musste. Die Pumpen waren der Wassermenge nicht mehr gewachsen. Ein Reparaturkommando begann mit ihren Arbeiten. Das Leck wurde mit der Lukenabdeckung von Luke 1 – 4x4 Meter groß- abgedeckt. Zum Abdichten wurden einige Rosshaarmatratzen der Passagierkabinen mit aufgenagelten Schweinespeckseiten eingesetzt.
    Der Schweinespeck funktionierte wie eine Gummidichtung. Es drang kein weiteres Wasser mehr ein.
    Auf dem Dampfer waren auch indische Heizer. Diese weigerten sich jedoch, wegen ihres moslemischen Glaubens, den Schweinespeck anzufassen. So mussten tatsächlich deutsche Seemänner diesen Speck annageln.
    Der Dampfer erreichte Japan und wurde dort verkauft. Ein halbes Jahr später wurde er durch Bombardierungen in Yokohama versenkt. Auch der Hilfskreuzer fiel dem Bombardement zum Opfer….

    Stimmt es….. oder ist es doch nur meine blühende Phantasie ^^
    Geändert von HammerheadShark (06.02.15 um 11:19 Uhr)


  9. #29
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    Ganz schön knifflig.

    Dagegen spricht:
    Burma, Mai 1942, Die Hafenstadt Rangoon in britischer Hand. Thailand und Französisch-Indochina bereits in japanischer Gewalt. Japanische Schiffe vor der Hafenstadt.
    Britische Armee somit eingesperrt und von den Versorgungswegen abgeschnitten. Welcher selbstmörderischer Kapitän würde mit seinem Schiff da noch hin fahren ?
    Noch dazu mit Fahrgästen.

    Dagegen spricht:
    Chinesischer Dollar ? Honkong-Dollar kenne ich, kam aber erst viel später und chinesischen Yüan ist kein Dollar. Burmas Währung von 1942-1944 war Rupee, auch Kyat, Mu und Pya. die Briten allerdings immer Pfund.

    Dagegen spricht:
    Der Querschläger: Wenn vor dem Bug geschossen wird, wie soll ein Querschläger in einem fast rechten Winkel den Bug des Schiffes treffen ? Ein solcher Querschläger, wenn überhaupt möglich, hätte keine kinetische Energie mehr um in einen Rumpf ein Loch zu schlagen. Leider weiß man nicht, wie weit das Priesenschiff vom Hilfkreuzer entfernt war. Daher vermute ich eine hohen ballistische Flugbahn, die unmöglich einen Querschläger ausmachen könnte. Wenn dann war es ein versehentlicher Treffer.

    Bin mir nicht sicher:
    Die Ladung irritiert mich ein wenig.
    40000 Kisten an Fleisch, großzügig nach unten geschätztes Gewicht, 1000to.
    30000 Kisten Obst und Gemüse sag mal auch nach unten, 1000to.
    unbekannte Menge von Weizenmehl, Schokolade, Postsäcke, Alkohol, alles zusammen, 1000to
    Zinn, sehr schwer nehme sehr geringe Menge an, 500to
    Baumwolle sehr leicht, aber unheimlich voluminös.
    Also eine Zuladung zum NRT von rund mehr als 3500to, dazu noch Fahrgäste mit Kabinen, auf einem Dampfer mit 7200 BRT, Wo hat der dann noch seine Aufbauten ? Auf alle Fälle sehr, sehr eng.

    Auch unsicher:
    Hinduismus und Buddismus waren die Hauptreligionen. Inder mit islamischer Religion sehr wenige, die später sich abspalteten und zum heutigen Pakistan wurden. Im 8ten Jahrhundert wurden einige indische Provinzen von Arabern angegriffen und eingenommen. Jedoch auch wieder sehr schnell besiegt und vertrieben.
    Sollte wirklich die indische Besatzung moslemisch gewesen sein, dann klar, Schwein wird nicht angefasst.

    Dagegen spricht:
    Zum Ende 1942, Yokohama Bombardierung. Ziele der Amerikaner: militärische und industrielle Anlagen bei Tokio und Yokohama. Kaum Schäden verursacht. Auf japanischer Seite gab es 50 Tote. Das war der erste Angriff auf die japanische Heimatinsel, die japanische Luftabwehr war unvorbereitet und leistete kaum Gegenwehr. Weitere Angriffe fanden erst viel später statt, da die alliierten keine Stützpunkte in der Nähe hatten um von dort aus Hafenanlagen zu bombardieren. (Doolittle Raid)

    Dafür spricht:
    Speckschwarte als Dichtung. wäre eine Möglichkeit, um eventuell kurzzeitig dafür verwendet zu werden. Das Fett wird eine gewisse Zeit dichten. Aber nach einer Weile, vor allem am Überwasserschiff, würde durch das Salz des Wassers und der wärmenden Sonneneinstrahlung die Speckschwarte porös und austrocknen und somit wieder undicht werden. warum sollte man auch das Leck so dicht machen. Die Bildgenpumpen würden geringere Wassermengen locker weg saugen.

    Dafür spricht:
    Rosshaar-Matratzen leuchten mir schon eher ein. Man benutzte ja schon im frühen Schiffsbau auch Haar um Ritzen der Schiffsbeplankung abzudichten. In Verbindung mit dem Wasser dehnte sich das Holz und das Haar wurde mit viel Druck gequetscht. Ich gehe auch davon aus, das die Luke aus Holz bestand. Eigentlich üblich bei Personen-Fracht-Schiffen dieser Größe. Das Lukenholz wird von innen an die Wand gekeilt und dehnt sich mit dem Meerwasser aus. Zudem fault Haar nicht.

    Wenn ich mir so meine Recherchen anschaue, dann neige ich zu behaupten: "Du hast mit dieser Geschichte gerade so die Glaubwürdigkeit verpasst."

    Also, ich glaube sie ist unwahr.
    Geändert von See_Wolf (06.02.15 um 14:58 Uhr)

  10. #30
    SHO-Wiki-Team Avatar von HammerheadShark
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    Boooaahh, nicht soviele auf einmal. Ich komme mir vor wie ein Popstar, dem die Unterhöschen der süßen Miezen auf die Bühne geschmissen werden.. LOOOOL.


    Moin, See_Wolf.

    Respektable Auswertung von Dir.

    Jetzt habe ich mir aber selber ein Eigentor geschossen :-/


    Um es kurz zu halten.....

    Die Geschichte stammt aus einem Groschenroman. (hier jetzt stark zusammengefasst)
    Die Serie ist dir garantiert bekannt: "Der Landser" . Der Landser hat(te) auch eine Nebenreihe, "SOS- Schicksale deutscher Schiffe"
    Die Geschichte basiert auf einer dieser Ausgaben, SOS- Reihe , Nr. 162 "Die Prise mit dem Speckbug".

    Die Autoren stützten sich dabei auf wahre Ereignisse, wie z.B. U 47, Prien -der Stier von Scapa Flow, oder Panzerschiff Graf Spee in der Falle Montevideos....usw. Ich habe mich den ganzen Tag mit dieser Geschichte beschäftigt, da ich nicht wusste, was nun real passiert ist, und was erfunden wurde.

    Die Story mit dem Dampfer und den Speckseiten... basiert auf wahren Ereignissen. Ich vermute aber, dass wegen der Spannung, Dramatik etc.
    für die Leserschaft Dinge hinzuerfunden wurden, um es interessanter zu machen.

    Was jedenfalls wahr ist (gemäß englischer Wiki, die deutsche ist mir teilweise zu kurz gehalten):

    grober Abriss des 10.05.1942:
    Der britisch-australische Dampfer hieß NANKIN, 7130 BRT, 162 Passagiere, 180 Besatzung. Er wurde vom dt. Hilfskreuzer THOR, auch als "Schiff 10" bekannt, aufgebracht. (Auf dem Wege nach Bombay) Aus einer Entfernung von 13.000 yards (müssten 12Km sein) eröffnete THOR das Feuer auf NANKIN mit 15cm Geschützen. NANKIN wurde einige Male getroffen. Der Kapitän gab den Befehl Alle von Bord, und senkte seine Fahnen.
    Aus einer Selbstversenkung wurde nichts, das deutsche Prisenkommando traf schneller ein und reparierte Schäden z.B. die Schiffsmotoren.
    Die NANKIN wurde umbenannt in LEUTHEN und als Prise später mit 500 Gefangenen nach Japan gebracht..... usw.

    Die Sache mit Yokohama :
    30.11.1942.... THOR übernahm im Hafen von Yokohama Treibstoff aus dem Flottentanker UCKERMARK. Dabei entstand aus ungeklärter Ursache eine Explosion, die die THOR vernichtete. Auch der Dampfer NANKIN wurde dabei zerstört.



    Da sind wahre Fakten in den SOS Romanen wiedergegben. Unstimmigkeiten sind z.B. bei der Umbenennung.
    In dem Roman wird NANKIN in MJÖLLNIR umbenannt. Auch ist mir die Speckreparatur fiktiv, ich finde keine Belege dafür.


    Also UNWAHR mit wahrem Kern. So was blödes.



    Sorry für die Verwirrung :-(




    Gruß,
    HammerheadShark
    Geändert von HammerheadShark (07.02.15 um 00:23 Uhr)


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