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Thema: da ist für jeden etwas dabei.

  1. #31
    SHO-Wiki-Team Avatar von HammerheadShark
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    Nun eine Geschichte, die ich einfacher entscheiden kann ;-))))



    Wahr oder Unwahr?

    Der schnelle Untergang…

    Wir befinden uns im ersten Drittel des 17. Jahrhunderts. Eine Galeone kostete das Leben vieler Seeleute, weil der König den Bauplan abänderte. Diese Galeone sollte ursprünglich die Blockade der Weichselmündung bei Danzig unterstützen. Für den Bau des Schiffes wurden 1.000 Eichenbäume benötigt. Die Zimmerleute streiften durch die Wälder mit Schablonen für die einzelnen Bauteile, und suchten nach den passenden Eichen. Für die Galeone gab es allerdings keine Planzeichnungen,- sie wurde nur anhand überlieferter Werte, Proportionen und dem „Erfahrungsschatz“ der Schiffsbauer erbaut.
    Der König war nun mit der geplanten Bewaffnung nicht einverstanden. Er wollte der gegnerischen Flotte mit einer entsprechenden Antwort entgegenkommen. Er befahl, auf dem oberen Batteriedeck
    Kanonen in derselben Anzahl sowie desselben Kalibers zu installieren, wie sie auch auf dem unteren Batteriedeck vorhanden waren. Der Knackpunkt : Die Statik der Galeone, die durch Ballaststeine im Rumpf kontrolliert wurde, geriet außer Kontrolle. Ein größerer Tiefgang war die Folge, auch die Öffnungen des unteren Kanonendecks lagen selbst bei geringer Krängung gefährlich nah an der Wasserlinie.
    64 Kanonen, knapp 70 Meter lang, gut 52 Meter hoch. Ein stolzer Anblick, dessen Achterdeck sich 15 Meter über dem Meeresspiegel befand. Die Segelfläche betrug annähernd 1.300 Quadratmeter.
    Als die Galeone fertiggestellt war, wurde ein Stabilitätstest durchgeführt. Dazu rannten einfach 30 Seeleute einige Male von einer zur anderen Seite. Das gesamte Schiff schwankte dabei so stark, dass man sich zum Abbruch des Testes entschied. Ratlose Gesichter…..
    Obwohl das Problem im Hinterkopf steckte, ließ der Kapitän die Galeone auslaufen. Vier Segel wurden gesetzt und Salut geschossen. Nach nur wenigen Metern nahm die Galeone eine unnatürliche Schräglage ein.
    Dann passierte es. Eine sehr starke Windböe ließ die Galeone kentern. Dabei starben 30, vielleicht sogar 50 Mann.
    Die Jungfernfahrt dauerte nicht mal eine halbe Stunde. Die zurückgelegte Strecke lag sogar noch unter einer Seemeile.
    Ein Gerichtsprozess wurde ins Rollen gebracht. Schuldige bei den Schiffsbaumeistern gab es nicht. Den Kapitän traf auch keine Schuld. Segelmeister, Leutnante, Wertaufseher, diverse Kaufleute und viele andere wurden befragt…
    Für das Kentern der Galeone war allein der König selbst Schuld. Durch seinen Befehl, die Bewaffnungen zu modifizieren, ohne dabei die erforderlichen baulichen Anpassungen zu beachten.
    Die Topplastigkeit und die zu geringe Breite des Rumpfes waren demnach die Ursache des Kenterns.
    Der Prozess führte zu keinem Urteil. In den Tod für den König…..

    Stimmt es....oder nur wieder Blödsinn ?



    Gruß
    HammerheadShark
    Geändert von HammerheadShark (07.02.15 um 11:56 Uhr)


  2. #32
    Admiral Avatar von See_Wolf
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    Die einfallsreiche Reparatur…

    Hey, das hat mich richtig, über mehrere Stunden beschäftigt, fast einen halben Tag lang. :-) War spannend da nach Hinweisen zu suchen.

    Schon als ich das las, viel mir auch sofort die Nankin und die Thor ein. Hauptsächlich die Thor. Ich kannte schon die Gegebenheiten, aber wurde doch sehr verwirrt, durch gewisse Ungereimtheiten.

    Aber es soll einem ja auch nicht gleich alles vorgekaut werden und daher ist es eine fantastische Story. Sie hat mich gefesselt und immer mehr animiert, weiter nach Beweisen, oder Indizien zu suchen.

    Sicher war ich mir aber in keiner einzigen Minute. Sogar habe ich bis jetzt noch gebammelt, ob ich mich nicht doch verrannt habe.

    Toll wie du Wahres mit Unwahrem vermischt hast. Bin begeistert.

    Gruß,
    See_Wolf

  3. #33
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    Moin Moin :-)

    Das war jetzt wirklich der "Hammer" . Vezettel mich selbst. Ich wollte nicht einfach sagen, dass es nur ausgedacht war. Aber irgendwie fehlten mir auch die nötigen Beweise um alle Fakten zu bestätigen. Deshalb ist es so ausgeartet....

    Egal, hat trotzdem Spaß gemacht ...


    Nun kannst Du dir mal Gedanken über die Galeone machen ;-))))


    Gruß
    Hammer


  4. #34
    Admiral Avatar von See_Wolf
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    Ahoi Kaleuns.

    Ihr braucht nicht so umfangreich eure Recherche schreiben, wie ich das gemacht habe.
    Ihr dürft auch raten und nur ein Wort schreiben. "Wahr", oder "unwahr", "falsch", oder "richtig", würde schon reichen.

    Wer falsch liegt, bekommt auch nicht Bunkerarrest. :-)))

  5. #35
    Admiral Avatar von See_Wolf
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    Ich sage nur Vasa. Nein, nicht Knäckebrot. ;-))) http://de.wikipedia.org/wiki/Vasa_%28Schiff%29




    Ich löse HammerheadShark noch mal für eine Geschichte ab, danach dürft Ihr wieder was bieten.

    Wahr, oder nicht wahr ?

    Fledermäuse als Brandbomben.

    Osaka, der japanische Industriestandort, sollte im 2ten Weltkrieg das Ziel eines ungewöhnlichen Angriffes werden.

    Ein zusammengestelltes Team aus Wissenschaftlern und unter anderem auch von ehemaligen Mitarbeitern von Mafioses ist zu diesem Zweck nach Texas und New Mexiko gereist, um dort in den Höhlen, Untersuchungen an unzähligen gefangenen Fledermäusen eine geeignete Art auszuwählen, die für diese ungewöhnliche Aufgabe geeignet zu sein schien.

    Eine Art wurde entdeckt, die bis zu drei Jungtiere während ihrem Flug, die sich am Bauch fest klammern, tragen kann.
    Die Bulldogfledermaus hat sich dabei als die einzige geeignete Art abgezeichnet, die mit ihrem Körpergewicht von 13 Gramm eine Traglast von etwas mehr als ihr eigenes Gewicht zusätzlich tragen kann.
    Viele Millionen von ihnen sind gefangen worden und die stärksten wurden für die ersten Tests ausgewählt.

    Die herkömmlichen Brandbomben waren natürlich viel zu schwer und extra für die Fledermäuse entwickelten die Amerikaner Kleinere. Der, bis dahin verwendete Brandstoff war ebenfalls zu schwer.
    Deswegen wurde eine neue Mischung von den Chemikern erfunden. Napalm war der neue Brandstoff.
    Napalm erreicht eine enorme Hitze und wird bei Wärme flüssig und läuft dadurch auch in die kleinsten Ritzen eines Gebäudes, oder eines Dachgebälks, wo die Fledermäuse ihre neue Unterkunft finden sollten.
    Mit dem Napalm und einem neuen Zeitzünder wurden kleine Kapseln mit einem Gewicht von knapp 20 Gramm entwickelt.

    Nicht begeistert reagierte die Air Force, als bei einem Testversuch einige der Tierchen auf einem Militärflugplatz ausbüchsten und so die Hangars und anderen Gebäude in Brand setzten.
    Aber dies war der Beweis, dass dieses Vorhaben funktionierte und die Amerikaner genehmigten noch mehr Gelder für deren Weiterentwicklung.

    Zur Weiterentwicklung gehörte nun ein geeignetes und sicheres Transportmittel für die Fledermäuse zu finden.
    Die Amerikaner entwickelten einen bombenähnlich aussehenden Transportbehälter. Dieser Behälter sollte aus einer Höhe von 1500 Metern abgeworfen werden und an einem Fallschirm langsam zu Boden sinken.
    Dabei die Hülle sich öffnen und einzelne Etagen, wie eine Girlande sich entfalten. In jeder Etage der Girlande sind einzelne Kammern. Pro Kammer drei Fledermäuse und pro Etage 14 Kammern. 26 Etagen pro Behälter.

    Damit die Fledermäuse nicht im wachen Zustand eventuell die Zündung frühzeitig aktivieren, wurden sie mit Kälte in den Winterschlaf versetzt. Problem war auch, dass sie rechtzeitig aus dem Winterschlaf wieder aufwachen, um nicht wie Steine in die Tiefe zu stürzen.
    Beim entfalten des Behälters wurde immer die darüber liegende Kammer geöffnet und die Fledermäuse fielen auf die darunterliegende Etage.
    Dort erwachten sie dann und flogen sofort zu den Gebäuden, um dort sich einzunisten.
    Der Zeitzünder ist mit der am Tierbauch angebrachten 20 Gramm Brandbombe, eine Röhre aus Zelluloid, und der jeweiligen Etage durch einen feinen Draht verbunden. Der Zeitzünder wurde auf 30 Minuten eingestellt.

    Ein extra angelegtes Testgebiet in der Wüste von Utha, mit den aufgestellten typischen japanischen Gebäuden diente als Ziel für die Tiere. Schon der erste Versuch war ein durchschlagender Erfolg und innerhalb von wenigen Minuten nach deren Landung brannten alle Gebäude.
    Das Projekt wurde am Dez 1943 genehmigt. Sollte im Herbst 1944 zum Einsatz kommen. Jedoch im Februar 1944 wieder überraschend eingestellt. Grund war die Entwicklung der Atombombe.

    Wahr, oder nicht wahr ?

    Was meint ihr ?

    Gruß,
    See_Wolf

  6. #36
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    Fledermauswaffen ?


    Unwahr...



    Scheint mir aus der Luft gegriffen.

    Es wurden schon viel bescheuerte Technologien und Ideen im WKII angewandt. Gerade A.H. mit seinem Größenwahn.
    Was auch immer hirnrissiges auf dem Schreibtisch landete wurde erstmal befürwortet, Krupp-Stahl und Co. durften herhalten. Hauptsache es sorgte für ein paar Tote mehr.

    Tiere wurden in der Tat eingesetzt, ich denke dabei aber eher an die "Sprengstoff-Kamikaze-Hunde".
    Die sind dann teilweise unter die eigenen Panzer gekrabbelt--- super Idee !

    Nein, die Batman Geschichte ist mir zu vage und nicht geläufig. Würde ich Veto einlegen ;-)


    Gruß,
    Hammerhai
    Geändert von HammerheadShark (15.02.15 um 16:39 Uhr)


  7. #37
    Admiral Avatar von Kaleu-Andreas
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    lol so wie bei Crocodil Dundee???

    dann müste man was haben was die Fledermäuse ins Ziel lockt... glaub ich auch nicht dran.

    Gruß Andreas
    " Jeder Aal der über 2000m abgeschossen wird, kann als Feigheit vor dem Feind ausgelegt werden."

  8. #38
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    Schaut euch das Video an ! :-))

    Video: (Flugzeugträger aus Eis (War ein Code in Enigma-Forum-Spiel Page#222)) - Fledermausbombe und mehr
    https://www.youtube.com/watch?v=0q4D20_Yovk

    Wiki schreibt nicht viel:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Fledermausbombe

    Schreibt schon mehr darüber:
    http://www.n24.de/n24/Wissen/History...an-werfen.html

    Gruß,
    See_Wolf
    Geändert von See_Wolf (19.02.15 um 00:30 Uhr)

  9. #39
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    Flugzeugträger aus Eis......



    Fledermausbomben.....


  10. #40
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    neue Geschichte.........


    Der seelenlose Frachter…

    Ein in Schweden gebauter Frachter sorgt seit einem guten Jahrhundert für ungeklärte Verhältnisse.
    Der Frachter wurde in den 1920er Jahren entlang der kanadischen Nordwest-und Alaskaküsten eingesetzt, um den Handel mit Inuitsiedlungen zu unterstützen.
    Oft wurden dabei Felle gegen Nahrungsmittel getauscht.

    Nach einer gewöhnlichen Handelsfahrt im Oktober 1931 wurde die Besatzung des Frachters Zeuge eines sehr schnellen Wintereinbruches.
    Der Frachter wurde unglücklicherweise im Packeis eingeschlossen. Zwar brach es nach zwei Tagen wieder frei,doch nur eine Woche später
    traf sie erneut dasselbe Schicksal. Nun noch schlimmer wie zuvor.

    Es wurden Flugzeuge zum hilflosen Frachter entsendet, um einen Teil der Crew zu evakuieren.
    15 Personen blieben zurück, sie fanden Unterkunft in einer Holzhütte,- in der Nähe des Frachters.
    Sie hatten vor, dort zu überwintern, und im Frühjahr das Schiff wieder seetauglich zu bekommen.
    Der Plan ging nicht in Erfüllung. Ende November 1931 brach ein gewaltiger Schneesturm über die Gegend herein.
    Nachdem sich das Wetter beruhigt hatte, war der Frachter wie von Geisterhand verschwunden.
    Manche dachten, er sei gesunken.

    Doch der Frachter wurde gefunden, etwa 70 Kilometer von der alten Position entfernt, vom Eis eingeschlossen.
    Die Crew hatte nun vor, den Frachter seinem Schicksal zu überlassen. Sie entluden die wertvollsten Gegenstände und Pelze, die an Bord waren,und verschwanden. Der Lagerraum wurde nahezu gefüllt zurückgelassen.

    Ein paar Monate später fanden Inuitjäger diesen Frachter, der sich nun fast 500 Kilometer weiter östlich seiner ursprünglichen Position befand.Die Wetterverhältnisse machten ein Betreten des Schiffes unmöglich.
    Im Frühjahr 1933 gelang es einer Gruppe Eskimos diesen Frachter zu betreten. Doch ein überraschender Schneesturm hielt
    diese Gruppe Eskimos länger als eine Woche in diesem Schiff „gefangen“.

    Seitdem verschwimmen die Ereignisse. Der Frachter wurde noch viele weitere Male gesichtet.
    Jedesmal, wenn der Versuch gestartet wurde, etwaige Fracht zu bergen, gab es Eiseinbrüche und Schneestürme.
    Auch nachdem man sicher war, der Frachter sei nun endlich gesunken, tauchte er wieder auf.

    38 Jahre später, im Jahre 1969, wurde der Frachter erneut gesichtet…. Er war in der Nähe der Beaufortsee vor Alaska gefunden worden. Aus Angst vor plötzlichen Schneestürmen oder geisterhaften Erscheinungen hat sich niemand mehr getraut, diesen Frachter zu bergen.
    Der Bundesstaat Alaska hatte im Jahre 2006 eine Suchaktion des Frachters in Auftrag gegeben.

    Es wurden nie Ergebnisse vorgetragen…




    Ein Funke Wahrheit...........oder doch nicht ?


    Gruß,
    HammerheadShark
    Geändert von HammerheadShark (21.02.15 um 22:49 Uhr)


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