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Deutscher U-Boot Hubschrauber im 2.WK

 
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Schneemann
Flottillenwrack
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Anmeldedatum: 21.01.2007
Beiträge: 92
Wohnort: Wiesbaden - "Erbarme !, zu spät, die Hesse komme !!!"

BeitragVerfasst am: 31.08.2010, 19:55    Titel: Deutscher U-Boot Hubschrauber im 2.WK Antworten mit Zitat

Unglaublich, aber wahr - "Die Bachstelze"

Focke-Achgelis Fa 330 'Bachstelze'

Der Focke-Achgelis Fa 330 „Bachstelze“ war ein motorloser Kleintragschrauber, der für den Einsatz auf U-Booten und Schiffen bestimmt war.

Die Maschinen konnten bereits bei einer Geschwindigkeit von 30 km/h starten. Sie wurden allein durch die Geschwindigkeit des U-Bootes und durch den Wind angetrieben und emporgehoben (Autorotation). Der Aufbau war äußerst einfach gestaltet und bestand aus einer Stahlrohrkonstruktion und einem 7,31 m im Durchmesser messenden Hauptrotor, der aus drei Rotorblättern bestand.

Die Tragschrauber ließen sich zusammenklappen. Sie wurden nicht in den Innenräumen der Schiffe oder U-Boote verstaut, sondern in zwei mit wasserdichten Deckeln verschließbaren großen Druckbehältern (60 cm Durchmesser), die senkrecht an den Turm des U-Bootes montiert waren. Einer der Behälter enthielt die drei Rotorblätter und die Nabe, der andere Rumpfgerüst, Steuerung und Leitwerk.

Der Start erfolgte von einem Starttisch, der in den Wintergarten des U-Bootes montiert war. Der einzelne Beobachter hatte eine stark vergrößerte Sichtweite, was das Auffinden von Zielen verbessern sollte. Betrug die Sichtweite vom Turm des U-Boots in der Regel nicht mehr als 5 sm, konnte der Beobachter von der Bachstelze aus 25 sm blicken, da der Tragschrauber am 300 m langen Schleppseil eine Höhe von ca. 120 m erreichte.

Um die Maschinen auf einem U-Boot einsatzbereit zu machen, waren sieben Minuten notwendig, das Einpacken erfolgte in zwei Minuten. In Notfällen konnte der Pilot den Rotor abwerfen und dann mit dem Rest der Maschine an einem Fallschirm hängend landen. Mehr als 112 dieser einfachen, aber für ihre Zeit technisch hoch entwickelten Geräte wurden gebaut und auf den U-Booten des Typs IX D 2 eingesetzt.

Es wurde noch an einer von einem 60 PS Walter Mikron angetriebenen Variante gearbeitet. Hiervon sollen rund 200 Exemplare bei Weserflug in Hoykenkamp endmontiert worden sein. Einige davon kamen 1945 nach England und wurden bei dem Airborne Forces Experimental Establishinent, RAF Beaulieu, untersucht.[1] Ein weiterer Prototyp wurde nach dem Krieg in Frankreich als SNCASO SE-3101 fertiggestellt.
Quelle: wikipedia






http://de.wikipedia.org/wiki/Focke-Achgelis_Fa_330
http://www.bredow-web.de/Museum_Duxford/Focke-Argelis_FA_330/focke-argelis_fa_330.html

Start einer Focke-Achgelis Fa 330 von einem Uboot:

http://www.youtube.com/watch?v=eEVfBAeuBt8
http://www.youtube.com/watch?v=gP6VnbeWXSY&feature=related

Hammer!!!

Schneemann
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Rogge
Flottillenwrack
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Anmeldedatum: 24.09.2004
Beiträge: 515

BeitragVerfasst am: 02.09.2010, 20:58    Titel: Antworten mit Zitat

Zwar längst bekannt, aber trotzdem schöne Links ,danke! Top
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gruss,

Rogge * U-190 *
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Hans
Flottillenwrack
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Anmeldedatum: 16.10.2006
Beiträge: 468
Wohnort: Hessens Olymp

BeitragVerfasst am: 02.09.2010, 21:06    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für die nette Zusammenstellung!

p.s. Der Maat auf dem unteren Bild sieht nicht gerade so aus, als er dies freiwillig probieren würde und das der große Freude daran hätte Zu Befehl!
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Fire
Flottillenwrack
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Anmeldedatum: 03.12.2003
Beiträge: 932
Wohnort: Arnsberg-Neheim

BeitragVerfasst am: 14.09.2010, 19:52    Titel: Antworten mit Zitat

In dieser Dokumentation gibt es viele Filmaufnahmen zu der Bachstelze. Sehr Sehenswert

http://dokujunkies.org/dokus/technik/aviatik/himmelsreiter-die-geschichte-der-hubschrauber-dtv-xvid.html
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Andere rennen raus, wir rennen rein

Ihre Feuerwehr

http://www.feuerwehr-arnsberg.de
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